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Ungleichheit als Recht, Realität und Herausforderung

Der Feuilletonchef der NZZ kämpft als Don Quichotte gegen die Gleichheit. In einer Zeit der dominanten Ungleichheit ist die Frage spannender, was ein sozialer Liberalismus zu leisten hat und leisten kann.

Bewährte Taktik: Man baue einen Popanz einer möglichst abwegigen Gegenposition auf und schiesse darauf.

Das Recht und die Realität, ungleich zu sein, waren wohl noch nie so stark wie heute. Wohl noch nie hatten ideologische Gleichmacher mehr Grund zur Resignation, auch wenn sie deswegen nicht auf starke Worte verzichten – die Hoffnung stirbt zuletzt, und wohl stirbt auch erst mit der Hoffnung die Selbstermutigung.

Grund genug, nicht nur das Lob der Ungleichheit zu singen, wie der NZZ-Feuilletonchef am 24.8.19 in seinem Leitartikel (Link). Sondern darauf einzugehen, wo und wie sich Ungleichheit nachteilig auf Individuen und Gesellschaft auswirkt: Was ein sozialer Liberalismus zu leisten hätte und leisten könnte.

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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