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Corona: Bei Wiederanstieg der Zahl von Erkrankungsfällen eine Warnphase einlegen

Nicht nur Corona, sondern auch die Auswirkungen von Freiheitsbeschränkungen, erst recht eines umfassenden Lockdowns, sind ernst zu nehmen. Deshalb sollte eine Warnphase geplant werden, bevor wieder starke Einschränkungen verordnet werden.

Seit 11. Mai finden wieder mehr Corona-Infektionen statt. Nach der Inkubationszeit von rund 14 Tagen wird sich dies in einem Wiederanstieg der Fallzahlen auswirken.

Leider scheint ein wahrscheinlich kleiner, aber gefährlicher Teil der Bevölkerung Corona weniger ernst zu nehmen oder hat sie nie ernst genommen, bis hin zu Leugnung, Verschwörungstheorien, Verweigerung und Protest.

Aber nicht nur Corona, sondern auch die Auswirkungen des Lockdowns sind ernst zu nehmen. Deshalb sollte eine Warnphase geplant werden, bevor wieder starke Einschränkungen verordnet werden.

In der Warnphase würde auf die Chance gesetzt, dass ein Teil der Unvorsichtigen und Renitenten einsichtig werden und ihr Verhalten ändern. Zudem würden die Kontrollen der Schutzkonzepte und die Abmahnungen im öffentlichen Raum verstärkt.

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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