Sie befinden sich hier:

Trump will Regierungsmacht für seine Gesinnungsgenossen in Europa

Nach Musk jetzt Vance: „Vor russischer Einmischung in den Wahlkampf brauchten wir uns nicht zu fürchten, sagt der amerikanische Vizepräsident. Und macht Werbung für die AfD.“ (Frankfurter Allgemeine, 14.2.25)

Trump will Regierungsmacht für seine Gesinnungsgenossen in Europa. Die Begnadigung und Ehrung der Capitol-Stürmer lässt erwarten, dass er keine Hemmungen hätte, auch gewaltgeneigte Rechtsextremisten in Europa zu unterstützen.

Dass 70 bis 80 Prozent der Wahlberechtigten in den meisten europäischen Demokratien nicht von Rechtsextremisten regiert werden wollen, ist für ihn kein demokratisches Hindernis. Und auch nicht, dass eine Mehrheit der Deutschen dem „NIE WIEDER!“ nach Hitler-Diktatur, Hitler-Krieg und Holocaust verpflichtet bleibt. Trumps Staats- und Machtverständnis: Diese Mehrheit hat sich zu fügen!

Dazu kommt sein Interesse daran, dass europäische Staaten von russlandfreundlichen Parteien regiert werden (Link).

 

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

Beitrag teilen

PDF erstellen oder ausdrucken

Schreibe einen Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

Kommentar abschicken

Ähnliche Artikel

Kann Russland die Chance der italienischen Wahlen nutzen?

Innenpolitische Voraussetzungen wären durchaus gegeben, aus den bevorstehenden italienischen Wahlen ein Plebiszit über die Russlandpolitik der EU zu machen. Links und rechts aussen treten russlandfreundliche Parteien, Politiker und Politikerinnen an, und der kalte Winter, drohende Arbeitsplatzverluste und Verarmungsrisiken wegen Energiemangels rücken näher. Aber die Botschaften des Kremls an Westeuropa sind der Nutzung seiner Chance hinderlich.

Weiterlesen »

Deutschland diskutiert: Was tun, wenn die AfD immer aggressiver wird?

Vor einigen Tagen schleuste die AfD durch Abgabe von Besucherscheinen Aktivistinnen und Aktivisten ins Parlamentsgebäude ein, die Mitglieder des Bundestags und einen Minister belästigten. Da die AfD in den Institutionen isoliert ist und schlechte Wahlchancen hat, probt sie vermehrt ausserparlamentarische Machtdemonstrationen. Dabei helfen ihr Demonstrationen gegen Corona-Massnahmen, bei denen anscheinend immer mehr zornige Bürgerinnen und Bürger die Nähe zu Rechtsextremen nicht mehr scheuen.

Weiterlesen »