Auszug: „Als grösste Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate identifizieren die befragten KMU wie bereits im Vorjahr neben hohen Energie- und Rohstoffpreisen, den Zugang zu Fachkräften und Personal sowie einmal mehr die unklaren bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU.
Seit dem Scheitern des Rahmenabkommens mit der EU haben sich die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU kaum bewegt. Deshalb fordert rund die Hälfte der befragten Unternehmen von der Politik, in der EU-Frage eine Lösung zu finden. Die Studie zeigt auch auf, dass die Wichtigkeit dieses Anliegens mit der Grösse des Unternehmens steigt.“
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Viele kleine KMU, die sich als Binnenwirtschaftler verstehen, werden mehr und mehr erkennen, dass auch für sie ein möglichst hindernisfreier Zugang der Schweiz zu den Märkten der EU-Staaten wichtig ist. Denn die Unternehmen der Exportwirtschaft und deren Beschäftigte sind Kundinnen und Kunden der Binnenwirtschaft. Wenn sich ihre Auftrags- und Beschäftigungslage verschlechtert, schlägt dies auch auf die Binnenwirtschaft durch.
Also: Welche Parteien und Kandidierenden wählen? Blockierer: SVP und Gewerkschaftsflügel von RotGrün? Oder jene, die sich für die Wiederherstellung einer stabilen Vertragsgrundlage der bilateralen Beziehungen einsetzen?
* Link zur KMU-Mittelstandsstudie.