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Wenn Gemeinden ihr kulturelles Leben und Erbe zugänglich machen

„Wo bleibt das Positive?“ Zum Beispiel in den Räumen des Gemeindehauses von Uzwil SG, in denen kulturelles Erbe im kommunalen Alltag präsent ist. Verwaltungsleiter Thomas Stricker, dem dies zu verdanken ist, stellt sie im „Toggenburger Jahrbuch 2026“ vor.

Auszug aus Thomas Strickers Artikel im Toggenburger Jahrbuch 2026″ (Link):

„Und wer sind denn nun diese Persönlichkeiten, deren Räume die Besucherinnen und Besucher erfreuten? Es sind ganz unterschiedliche Menschen, deren Lebenswege sich mit dem Weg der Gemeinde kreuzten. Sie sind fest mit dem Haus verbunden und verbinden es mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte. Es sind dies, in der Reihenfolge, wie sie beim Gang durchs Haus anzutreffen sind: Stefan Forster, Natur- und Landschaftsfotograf; Leo Rimensberger, Künstler; Jack Tanner, Fotograf und Musiker; Heidi Maria Glössner, Film- und Theaterschauspielerin; Pia Roshardt-Meinherz, Künstlerin; Margrith Bigler-Eggenberger, erste Bundesrichterin der Schweiz; Ferdinand Gehr, Künstler; Gründer, Patrons und Pioniere der Uzwiler Industriellendynastien. Bei diesen Menschen ist im Alltag zu Gast, wer im Gemeindehaus an Besprechungen teilnimmt. (…) Das hilft im Alltag: Die Mitarbeitenden der Gemeinde können den geeigneten Besprechungsraum auch danach auswählen, dass er sich positiv aufs Gespräch auswirkt.

Sodann stellt Thomas Strickler jede dieser Personen kurz in Wort und Bild vor. Der Artikel schliesst mit Gedanken von Heidi Maria Glössner: „Diese so liebe- und geschmackvoll eingerichteten Räume sagen doch allen: Das ist euer Haus, hier seid ihr willkommen, mit eurer ganzen Vielfalt, euren so unterschiedlichen Begabungen! – Was für ein innovativer Geist, was für eine Menschenfreundlichkeit steckt doch hinter so einer Idee! Ich denke, dass Uzwil damit einzigartig ist in unserer Schweizer Gemeindelandschaft. (…)“

(Die persönliche Beziehung des Autors dieser Zeilen besteht darin, dass er im Zusammenhang mit Adrian Knoepflis Buchprojekt „Roshardt und Roshardt. Zwei Leben für die Kunst“ damit in Kontakt kam (siehe auch hier). Die Gemeinde Uzwil führte auch eine Vernissage diese Buches durch.)

 

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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