Verlässt man sich darauf, dass der Leidensdruck ihr Denken und Handeln in eine bessere Richtung bewegt? Oder müsste und könnte die Polizei die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) einschalten, um mit dieser Frau eine schwere, langwierige, vielleicht aussichtslose Arbeit aufzunehmen?
Aber wenn man ein Zeichen in die Welt senden, einen Akt der Solidarität mit unterdrückten Frauen in Afghanistan, Iran und anderen islamischen Ländern setzen will, kann einem offenbar egal sein, wie sich das Verbot auf Frauen auswirkt, die hier in der Schweiz mit uns leben. Mehr dazu: „Burkaverbot: Wie wichtig ist das Individuum?“ (Link)
Meines Erachtens haben wir es mit einer Initiative unter dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ zu tun. Deshalb lehne ich sie ab, und weil sie Frauen, die sich voll verhüllen, als Opfer betrachtet, aber als Täterinnen strafen will.