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SVP: Wann treten Gemässigte den Extremisten entgegen?

Radikalisierung im Land der Zauberformel-„Konkordanz“: Jetzt führt das Blatt des extremen SVP-Flügels den Streit um Schweiz-Europa mit Kriminalreporter-Wording.

Frontseite der „Weltwoche“ vom 11.9.25:
„Die Brüssel-Bande. Keine Woche ohne Überfall auf die Schweizer Demokratie“.
Und dann im so angerissenen zweiseitigen Artikel von David Biner:
„Im Bundeshaus treibt seit geraumer Zeit eine Gang ihr Unwesen. (…) Die Rede ist von der Brüssel-Bande. (…) Es gibt Mitläufer, Gelegenheitsdiebe, viele von ihnen glauben sogar, etwas Gutes zu tun. (…) Nussbaumer ist der Boss der Brüssel-Bande. (…) Er ist daran, die Schweiz verschwinden zu lassen, mit einem einmaligen hold-up. (…) Mitglieder der Brüssel-Bande haben keine Konsequenzen zu befürchten. Sie werden geschützt vom politisch-medialen Meinungskartell, Omertà der Opinionleader.(…) Wir haben es in Bern mit Polit-Gaunern und Hütchenspielern zu tun.“

*
Wann treten in der SVP Gemässigte solchem Extremismus entgegen?

Geschätzte Damen und Herren, die die SVP in Exekutiven (bisher meist auch mit Stimmen aus der „Bande“ gewählt) und Legislativen unserer Zauberformel-„Konkordanzdemokratie“ vertreten – was halten Sie davon? Kommt der Moment Ihres „STOPP! SO NICHT“?

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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